Probleme beim Tapezieren und wie sie sich vermeiden lassen

Beim Tapezieren kann es immer wieder zu Problemen kommen. Doch diesen Ärgernissen kann man mit den folgenden Tipps ganz einfach vorbeugen.

Die Tapete löst sich
Löst sich die frisch angebrachte Tapete von der Wand, wurde nicht genügend Kleister verwendet. Hilfreich ist das Vorstreichen der Wand mit Kleister.

Tapete weist Flecken auf
Flecken entstehen meist durch einen unzureichend gereinigten Untergrund und durch ältere Farben. Auch hierbei helfen vorbeugende Maßnahmen wie etwa das Auftragen einer flüssigen Makulatur auf dem Untergrund.

Spaltenbildung
Wenn sich nach der Trocknung der Tapete Spalten zwischen den Nähten gebildet haben, liegt die Ursache im Weich- und Trockenprozess der Tapete. Die Tapete wächst durch das Einweichen des Kleisters um ungefähr 1 cm. Während des Trockenprozesses versucht sie wieder auf ihre Ausgangsgröße zu schrumpfen. Und genau dann entsteht Spannung, weil der Kleister, wegen Zugluft, schneller trocknet als die Tapete. Optimal ist das Tapezieren bei Zimmertemperatur und geschlossenen Fenstern. Zumindest sollte keine Zugluft entstehen. In manchen Fällen erweist sich auch ein extrem saugfähiger Untergrund als Ursache für zu schnelles Trocknen.

Blasenbildung in Mustertapeten
Wenn eine Mustertapete nach dem Tapezieren getrocknet ist, können Blasen entstanden sein. Abhilfe schaffen kreuzweise Einschnitte mit einem Cuttermesser. Die Enden der Tapete müssen behutsam zurückgeklappt und mit Kleister bestrichen werden. Anschließend können die Ecken wieder umgeklappt und an der Wand angedrückt werden.

Blasenbildung in Raufasertapete
Bei der Raufasertapete lässt sich die Problematik beheben, indem die Blasen zunächst kreisförmig herausgeschnitten und glatt gestrichen werden. Der ausgeschnittene Kreis kann anschließend wieder auf die Wand geklebt und überstrichen werden.

Faltenbildung in der Tapete
Falten entstehen meistens dann, wenn die Weichzeit der Tapete nicht eingehalten und die Tapete vorzeitig an die Wand gebracht wurde. Infolgedessen weicht und wächst die Tapete an der Wand. Diesem Problem kann man nur durch die strikte Einhaltung der Weichzeiten vorbeugen, die abhängig von der Tapetenart etwa 10 Minuten beträgt.